Übernachten in Paradores entlang des Jakobswegs

Auf den Routen des Jakobsweges in Spanien haben Reisende auch die Möglichkeit, in den berühmten Paradores Nacionales zu übernachten. Dabei handelt es sich zumeist um historische Gebäude wie imposante Burgen, ehemalige Hospize oder Klöster.

Der Parador von Santiago de Compostela

Der bekannteste Parador auf der Route ist sicher der in Santiago de Compostela, direkt am Kathedralenplatz. Er wurde 1489 von den spanischen Königen Ferdinand und Isabella als Herberge und Krankenhaus für Pilger gegründet. Die Tradition, müde Pilger drei Tage kostenlos zu beherbergen und zu beköstigen, hielt sich bis in die 80er Jahre. Heute bekommen die ersten Zehn Pilger, die sich im Pilgerbüro melden, einen Gutschein für ein Essen im Restaurant des Parador.

Aber neben der königlichen Unterkunft in Santiago de Compostela gibt es auf dem Jakobsweg 29 weitere, sehenswerte Paradores in teils atemberaubenden Landschaften:

  • Baiona, Benavente, Cambados, Cangas de Onís, Castillo de Monterrei, Ciudad Rodrigo, Ferrol, Gijón, Hondarribia, Lerma, Limpias, Monforte, Olite, Pontevedra, Puebla, Ribadeo, Salamanca, Santillana del Mar, Santillana Gil Blas, Sos del Rey Católico, Sto. Domingo Bernardo, Sto. Domingo de la Calzada, Tordesillas, Tui, Verín, Vilalba, Villafranca, Zamora.

Die Paradores locken aber nicht nur zahlungskräftige Besucher und Pilger an, sondern bieten auch außerhalb der Saison oft günstige Angebote zum Übernachten.